Der Olivenölmarkt wird von Olivenölen unbestimmter Qualität dominiert. Während die Erzeuger anonym im Hintergrund bleiben, verkaufen Supermarktetiketten eine Illusion von „Tradition“.
Standard ist ein Olivenzweig mit zwei oder drei Oliven, grüne und gelbe Farbtöne, dazu Signalwörter wie „Originale“ oder „Classico“ (siehe Produktabbildungen bei Stiftung Warentest, 29.01.2026; Que Choisir, 27.06.2025). Diese Gestaltung vermittelt Natürlichkeit, Herkunft und Tradition. Was sie nicht sagen, ist, wer das Öl hergestellt hat, wann die Oliven geerntet wurden und wie es schmeckt.
Wenn eine ganze Kategorie dieselben Bilder benutzt, kann man auch nichts mehr unterscheiden.
Vor drei Jahren haben wir Olio Source gegründet, mit einer einfachen Idee. Wir wollten Klarheit schaffen. Wer hat das Öl gemacht? Was ist die Qualität des Olivenöls? Wie schmeckt es? Wir fahren an die Quelle und suchen die Erzeuger, die aromatische Öle von höchster Qualität herstellen und das auch belegen können.
Unser Ziel ist es, Geschmack in Ihre Küchen zu bringen und leidenschaftliche Olivenölproduzenten mit Hobbyköchen zusammenzubringen.
Dieses Jahr haben wir beschlossen, auch Farbe ins Spiel zu bringen!
Ein Design, das unser Konzept widerspiegelt
Ein Karton, bedeckt mit Dutzenden leuchtend mintgrüner Oliven. Keine davon sitzt an ihrem Platz. Manche haben den vollen Farbton, andere sind fast verblasst, um unser Konzept zu veranschaulichen: die Transparenz. Der weiße Schriftzug „Olio Source“ wandert an der Seite entlang wie die Silhouette eines Olivenbaums. Dazu kommen violette und pinke Etiketten in halbrunder Form, angelehnt an Weinetiketten. Und ein QR-Code, der Zugang zu rückverfolgbaren Informationen über die Erzeuger, das Erntedatum und die Qualität des Olivenöls bietet.
Das Design erinnert uns ein wenig an Street-Art mit ihren leuchtenden Farben, wiederkehrenden Motiven und die bewusste Unordnung auf rauen Untergrund, die den Passanten direkt auf der Straße trifft statt in einer Galerie.
Warum überhaupt eine Bag-in-Box?
Die sehr aromatischen Olivenöle, für die wir uns einsetzen, sind ein vergleichsweise junges Phänomen. Sie sind das Ergebnis eines Wissens- und Technologiesprungs in den letzten zehn Jahren: frühere Ernten, ein besseres Verständnis von Oxidation und Aromakonservierung, hochmoderne Mühlen. Was dabei herauskommt, ist kein einfaches „Fett“, sondern Olivensaft, voller Aromen und gesunder Biophenolen.
Ein solches Öl braucht ein Gefäß, das es schützt.
Im Handel wird Olivenöl fast nur in Flaschen verkauft. Wir verkaufen es in Bag-in-Box-Verpackungen. Das ist keine Frage des Geschmacks, sondern eine wissenschaftliche Entscheidung. Die Aromen, die unsere Erzeuger mit so viel Mühe einfangen, sind sehr empfindlich. Sobald eine Flasche geöffnet ist, kommt bei jeder Entnahme Sauerstoff hinein, und das Öl beginnt zu oxidieren. In einer Bag-in-Box zieht sich der Innenbeutel bei jeder Entnahme zusammen. Die Bag-in-Box reduziert so den Kontakt mit Sauerstoff und schützt das Öl vor Licht. Das Öl bleibt auch Monate nach dem Öffnen frisch, deutlich länger als in Glas oder im Metallkanister.
Dass drei Liter ungefähr dem Jahresbedarf eines Haushalts entsprechen, der Literpreis sinkt und die CO2-Bilanz besser ausfällt als bei Einzelflaschen, sind angenehme und wichtige Nebeneffekte.
Es gibt nur ein Problem mit der Bag-in-Box: ihr Ruf.
Bag-in-Box, das ist der Wein aus dem Karton vom Studentenfest, das ist der Karton, den man schnell im Schrank verstaut, wenn Besuch kommt. Wir wollen zeigen, dass beides zusammenpasst: eine intelligente Verpackung und ein außergewöhnliches Produkt. Mit einer modernen Bildsprache. Ein Objekt, das man gerne in der Küche aufstellt.
Ein Olivenöl, das Ihre Geschmacksknospen weckt, darf sich auch im frechen Pop-Stil präsentieren!

