Olivenöl Qualität : Was Olio Source anders macht
Olivenöl Qualität ist keine Selbstverständlichkeit. Nicht jedes natives Olivenöl extra ist wirklich hochwertig. Wir zeigen, warum gesetzliche Standards oft nicht genügen – und worauf es wirklich ankommt.
Marktübliche Qualitätskriterien
Die EU-Olivenölverordnung definiert, wann ein Olivenöl als hochwertig „native extra“ gelten darf.
Zwei Kriterien sind dabei entscheidend: sensorische und chemische Prüfungen.
Sensorische Kriterien:
Werden von einem Expertenpanel validiert, so sind sie leider per Definition subjektiv und heterogen von einem Panel zum anderen.
Chemische Kriterien:
Etwas mehr als zwanzig chemische Parameter werden gemessen und müssen dem gesetzlich festgelegten Standard (Minimum oder Maximum je nach Kriterium) entsprechen. So muss beispielsweise der Säuregehalt kleiner oder gleich 0,8% sein. Die chemischen Kriterien sind jedoch sehr unselektiv und auch mit minderwertigen Ölen leicht zu erreichen.
Die Gesetzgebung begünstigt daher Industrieöl von unbestimmter Qualität. In Massenproduktion hergestellt, überschwemmt es den Markt und verändert allmählich die Geschmackskriterien des Verbrauchers, indem es ihn an eine geringere Qualität des Olivenöls gewöhnt.
Olio Source Qualitäts-Kriterien
Bei Olio Source wenden wir natürlich die Gesetzgebung zur Definition von „nativen Olivenöl extra“ an, aber mit strengeren Standards, und wir fügen zusätzliche Qualitätskriterien hinzu.
Hier unsere 3 Pfeiler für höchste Olivenöl Qualität:
1. Produktions-Kriterien:
Für uns beginnt Qualität im Kopf. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit leidenschaftlichen Erzeugern, die wissen, was sie tun.
- Kultivieren ihre Olivenbäume auf einem gesunden Terroir
- Pflegen ihre Haine mit nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und im Einklang mit Prinzipien der Biodiversität
- Ernten ausschließlich kerngesunde Oliven im optimalen Reifestadium
- Verarbeiten die Oliven innerhalb von drei bis sechs Stunden in modernen Mühlen, die strenge Hygiene- und Qualitätsstandards einhalten
Wir sind überzeugt: Erst durch das Zusammenspiel aus Fachwissen, Terroir, Technik und Haltung entsteht ein Olivenöl, das wirklich herausragt.
Deshalb ist der persönliche Kontakt für uns unverzichtbar. Nur durch den direkten Austausch mit unseren Erzeugern können wir sicherstellen, dass unsere Qualitätskriterien erfüllt werden. Wir besuchen alle Partner regelmäßig und prüfen ihre Arbeitsweise direkt vor Ort.
2. Sensorische Kriterien:
Bevor unsere Olivenöle überhaupt analysiert oder geprüft werden, wählen wir sie persönlich aus. Jedes Öl, das wir in unser Sortiment aufnehmen, muss uns geschmacklich begeistern – durch Frische und Ausdrucksstärke.
Anschließend lassen wir alle Öle von unabhängigen, akkreditierten Verkostungsexpert:innen sensorisch prüfen. Dabei wird bewertet, ob ein Öl alle positiven Eigenschaften wie Fruchtigkeit, Bitterkeit und Schärfe aufweist, und keine sensorischen Mängel zeigt.
3. Chemische Kriterien:
Wir lassen die chemischen Parameter des Öls von einem unabhängigen akkreditierten Labor messen. Dabei wählen wir nur Spitzenöle aus, die diese Kriterien weit übertreffen.
So liegt beispielsweise der Säuregehalt unserer Öle bei etwa <0,2%, was 4x niedriger ist als der gesetzlich vorgeschriebene Grenzwert. Wir wollen keine Öle, die den Test mit einer „gerade noch geschafft“ Bewertung bestehen, sondern Öle mit einer „ausgezeichneten“ Bewertung!
Zusätzliche chemische Kriterien:
Das Öl muss reich an Polyphenolen sein, Substanzen, die von der Olive natürlich produziert werden und das Olivenöl zu einem gesunden Produkt machen. Diese natürlichen Antioxidantien verlängern die Haltbarkeit des Olivenöls.
Der Polyphenolgehalt unserer Öle liegt etwa zwischen 400 – 900 mg/kg, was 5-10x höher ist als bei industriellen Supermarktölen.

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